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Ausgabe 02-2024


Februar 2024


 

Staatsministerin Ulrike ScharfSehr geehrte Damen und Herren,

morgen treffen sich junge Menschen, die sich für den neuen Studiengang „Soziale Arbeit“ an der Technischen Hochschule Deggendorf interessieren, zu einem Fach- und Schnuppertag. Ab dem Wintersemester bereitet der Bachelor bis zu 50 Studierende darauf vor, unser soziales Bayern zu gestalten – als Fach- und Führungskräfte von morgen. Ein wichtiger Schritt für die soziale Landschaft Ostbayerns! Und ganz im Sinne meines Ziels, noch mehr Menschen für soziale Berufe zu begeistern. Ich rufe allen Studieninteressierten im Hörsaal B004 zu: Sie treffen die richtige Entscheidung! Ihre Zukunftsaussichten sind hervorragend! Bayern braucht Sie!

Die Bayerische Staatsregierung unternimmt alles, um die hohe Qualität in unserem sozialen Netz sicherzustellen. Wir sind gerade in den Haushaltsverhandlungen. Ich verspreche Ihnen: Der Sozialhaushalt wird verantwortungsvoll steigen, weil wir unser soziales Bayern nachhaltig auf die Zukunft vorbereiten. Wir gehen die großen Aufgaben an. Ganz vorne: die Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter. Dass Kinder auch nachmittags die beste Betreuung und Bildung bekommen, ist familienpolitisch, integrationspolitisch und wirtschaftspolitisch von größter Bedeutung. Schon jetzt nutzen 56 Prozent der Kinder ganztägige Angebote. Ab dem Schuljahr 2026/27 haben Kinder im Grundschulalter stufenweise einen gesetzlichen Anspruch auf Ganztagsbetreuung – an fünf Tagen pro Woche, bis zu acht Stunden täglich, auch in den Ferien. Wir fördern 130.000 neue Ganztagsplätze, damit alle Kinder in Bayern die besten Chancen bekommen.

Hort, Mittagsbetreuung, Ganztagsschule: Die Kommunen entscheiden selbst, auf welches Angebot sie setzen. Zusätzlich zur Grundförderung unterstützt der Freistaat jeden neu geschaffenen Hortplatz mit 6.000  Euro, jeden schulischen Platz mit 4.500 Euro. Das Geld für die Bauvorhaben steht in unserem Landesförderprogramm bereit. Die Gemeinden und Städte müssen es jetzt auch abrufen. Deshalb: Stellen wir sicher, dass der Ganztagsausbau vor Ort Vorrang hat! Jetzt ist die Zeit, zu investieren: in Kinderbetreuung, in Familien, in eine attraktive Heimat.

Ihre

Ulrike Scharf
Staatsministerin

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ZAHL DES MONATS

375

Das Gesamtkonzept für die berufliche Weiterbildung ist ein echtes Erfolgsmodell! Aktuell sind 375 Kurse in allen fünf Modulen registriert. Das sind über 5.600 Teilnehmende, die für eine Tätigkeit in Kitas qualifiziert werden. Bayern setzt sich ein für mehr Fachkräfte.
Mehr dazu finden Sie auf
kita-fachkraefte.bayern.

TERMIN DES MONATS

2. Februar

An diesem Tag hielt Bayerns Arbeitsministerin Ulrike Scharf eine Rede im Bundesrat anlässlich der Reform des Bürgergeldes.

Pressemitteilung vom 1. Februar 2024

 


NEUE FACH- UND SERVICESTELLE KINDER- UND JUGENDBETEILIGUNG BAYERN

Staatsministerin Ulrike Scharf mit dem BJR-Präsidenten Philipp Seitz sowie teilnehmenden Jugendlichen Am 21. Februar 2024 haben Bayerns Jugendministerin Ulrike Scharf und der Bayerische Jungendring im Presseclub München die neue Fach- und Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung Bayern, kurz KiJuBa, vorgestellt. Die Fach- und Servicestelle ist eine zentrale Anlaufstelle, die alle im Bereich der Kinder- und Jugendbeteiligung Tätigen umfassend unterstützt, qualifiziert und vernetzt. Sie bietet eine breite Palette an Angeboten, um sicherzustellen, dass Kinder und Jugendliche aktiv an der Gestaltung ihrer Zukunft teilhaben können. Dabei betont Jugendministerin Scharf, wie wichtig es ist, Partizipation junger Menschen in Bayern zu fördern: „Wir brauchen eine Kultur der Jugendbeteiligung! Junge Menschen müssen aktiv an unserer Demokratie teilhaben. Jugendarbeit ist in Zeiten von Antisemitismus, Verschwörungstheorien, Fake News und menschenverachtenden Haltungen wichtiger denn je. Die neue Fach- und Servicestelle begleitet, berät und unterstützt Haupt- und Ehrenamtliche, Entscheidungsträgerinnen und -träger in den Kommunen und junge Menschen. Sie qualifiziert zudem junge Menschen und informiert über Beteiligungsmöglichkeiten. Für mich ist dabei zentral, der Jugend Gehör zu verschaffen und sie aktiv an Entscheidungen zu beteiligen. Denn sie sind unsere Zukunft.“

Informationen zur Auftaktveranstaltung Kinder- und Jugendbeteiligung Bayern am 9. April 2024 finden Sie auf der Website des Bayerischen Jugendrings.

 


AUSSCHREIBUNGSSTART DER STIFTUNG OBDACHLOSENHILFE BAYERN

Wort-Bild-Marke - Stiftung Obdachlosenhilfe BayernAb sofort können Träger der Wohnungs- und Obdachlosenhilfe in Bayern Anträge auf Projektförderung bei der Stiftung Obdachlosenhilfe Bayern stellen. „Menschen, die in Notlage geraten und obdachlos werden, brauchen unsere Unterstützung. Bewerben Sie sich hier mit Ihrer innovativen Idee!“ ruft Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf, Vorstandsvorsitzende der Stiftung, auf. Die Stiftung fördert wegweisende und innovative Projekte der Wohnungs- und Obdachlosenhilfe mit bis zu 50.000 Euro pro Maßnahme. Bis einschließlich 12. Mai 2024 können Anträge über ein Online-Formular auf der Website der Stiftung gestellt werden. Neben der Förderung von Projekten stehen die enge Zusammenarbeit mit den bayerischen Kommunen und der Freien Wohlfahrtspflege sowie die stärkere Vernetzung im Fokus der Stiftungsarbeit.

 


SIE - BAYERNS FRAUEN IM GESPRÄCH MIT NATALIE AMIRI

Sozialministerin Ulrike Scharf mit Natalie Amiri Im Rahmen der Gesprächsreihe des Netzwerks SIE – Bayerns Frauen war am 21. Februar 2024 die deutsch-iranische Journalistin und Autorin Natalie Amiri im Bayerischen Sozialministerium zu Gast. Sie berichtete von den aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten, von den mutigen Frauen im Iran und den schrecklichen Gräueltaten der Hamas an Frauen in Israel. Gemeinsam wurde zu den Themen Antifeminismus, Antisemitismus und sexualisierte Gewalt in Kriegsgebieten diskutiert. Dazu Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf: „Wenn wir für Frauenrechte kämpfen, kämpfen wir für Menschenrechte. Eine Welt, die die Gleichberechtigung von Frauen und Männern erreicht, wird nicht nur für Frauen besser sein, sondern auch für Männer, Familien und uns alle.“ Die Ministerin setzte im Vorfeld des Weltfrauentags am 8. März 2024 ein deutliches Zeichen für die Bedeutung der Rechte von Frauen und ergänzte: „Gleiche Lebenschancen, das Recht auf Bildung und bezahlte Arbeit, ein selbstbestimmtes Leben frei von Gewalt, Selbstbestimmung – all das muss für Frauen und Männer gleichermaßen selbstverständlich sein. Leider ist das aber noch nicht immer und überall der Fall.“

Wir laden Sie ein, auch dem Podcast des Bayerischen Sozialministeriums #BayernGemeinsamStark zu folgen. Dort erscheint am Weltfrauentag am 8. März das Gespräch mit Natalie Amiri.

 


ARBEITSMARKT

Bayerns Arbeitsmarkt im Januar 2024

Die wichtigsten Zahlen und Fakten zur Arbeitsmarktsituation in Bayern:

Zahlen und Fakten zur Arbeitsmarktsituation in Bayern

 


ARBEITSMINISTERIN ULRIKE SCHARF ERÖFFNET 16. JOBMESSE IN MÜNCHEN

Michael Barlag (Geschäftsführer der BARLAG werbe- & messeagentur GmbH und Veranstalter der jobmesse), Chrystèle Postler (Projektleiterin der jobmesse münchen), Staatsministerin Ulrike Scharf und Jan Römer (Leiter Vermarktung Personalmarketing bei Merkur tz Media) Berufliche Erfolgsgeschichten können auch auf Jobmessen ihren Anfang nehmen. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie Arbeitsuchende werden zusammengebracht, begegnen sich persönlich und finden so beruflich zueinander. So war auch die Jobmesse München, die am 3. Februar 2024 von Bayerns Arbeitministerin Ulrike Scharf eröffnet wurde, ein Recruiting-Event für alle Generationen. Dabei betonte die Ministerin: „Ich freue mich sehr, dass ich als Schirmherrin die 16. Jobmesse in München eröffnen durfte. Beim anschließenden Messerundgang konnte ich mir nicht nur ein Bild von der Jobvielfalt am Wirtschaftsstandort München machen, sondern in vielen Gesprächen auch einen Eindruck von den weit über 100 Ausstellerinnen und Ausstellern gewinnen. Ich kann nur alle Jobsuchenden, Beschäftigten, die ihren Beruf wechseln oder sich weiterbilden wollen, Schülerinnen und Schüler sowie Vertreterinnen und Vertreter der Generation 50 plus dazu ermuntern, einmal eine solche Messe zu besuchen. Am 29. und 30. Juni 2024 öffnet die nächste Jobmesse ihre Türen – diesmal am Flughafen München. Ich freue mich darauf, Sie dort zu sehen!“