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Mehr Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung

Sozialministerin Schreyer und Spitzenvertreter der Bayerischen Wirtschaft setzen sich gemeinsam ein!

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„Wir wollen noch mehr Menschen mit Behinderung die Chance geben, ihre ganz individuellen Stärken und Fähigkeiten an einem Arbeitsplatz einzubringen. Und das werden wir auch schaffen, weil wir alle zusammen daran arbeiten.“ Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer war nach dem ersten Runden Tisch ‚Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben in Bayern‘ sichtlich optimistisch.

Das lag vor allem an der großen Einigkeit aller Partner über das Ziel: Die Vertreterinnen und Vertreter der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages und des Bayerischen Handwerkstages stimmten mit der Sozialministerin darüber ein, dass Inklusion am Arbeitsmarkt ein zentrales, gemeinsames Anliegen ist.

Dr. Christof Prechtl, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, sah sehr gute Chancen für mehr Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung: „Um die Teilhabe Schwerbehinderter am Arbeitsleben weiter zu steigern, ist eine umfassende Information und Beratung der Arbeitgeber nötig – sowohl über die Chancen, die die Beschäftigung schwerbehinderter Personen bietet, als auch über die rechtlichen Vorgaben, die dabei einzuhalten sind. Mit unserer neuen ‚Initiative Fachkräftesicherung+‘ wollen wir uns auch dieser Zielgruppe mit konkreten Projekten annehmen und so auch hier alle Potenziale zur Fachkräftesicherung heben.“

Peter Driessen, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages, stellte heraus: „„Menschen mit Behinderungen sind wertvolle Mitarbeiter für Unternehmen. Arbeitgeber, die behinderte Fachkräfte beschäftigen, stellen sehr häufig keine Leistungsunterschiede zu Menschen ohne Behinderung fest. Wo möglich, müssen die Beschäftigung und die betriebliche Ausbildung von Menschen mit Behinderungen im ersten Arbeitsmarkt das Ziel sein. Förderungen, die Leistungsminderungen ausgleichen, sowie Zuschüsse zu technischen Arbeitshilfen und Umbauten sollen Betrieben unbürokratisch zugänglich gemacht werden.“

Das gemeinsame Ziel der beruflichen Inklusion hat auch Franz Xaver Peteranderl, Präsident des Bayerischen Handwerkstages fest im Blick: „Wir wollen möglichst vielen Menschen die Chance geben, sich mit ihren Fähigkeiten im Handwerk einzubringen. Gerade auch in vielen kleinen, familiären Betrieben wird die berufliche Integration von Menschen mit Behinderungen tagtäglich praktiziert und gelebt. Inklusionsberater helfen unseren Betrieben dabei, Menschen mit Behinderung leichter zu beschäftigen. Die Berater helfen zum Beispiel auch bei der teilweise noch bürokratischen Beantragung von Fördermitteln.“

Alle Partnerinnen und Partner haben in diesem ersten Gespräch beschlossen, einen Mix an Maßnahmen anzugehen. Dabei sollen vor allem die bereits laufende Informationskampagne des Sozialministeriums intensiviert und bestehende staatliche Unterstützungsmöglichkeiten bekannter gemacht werden. Der Runde Tisch wird künftig regelmäßig zusammen kommen, um sich zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderung im Arbeitsmarkt bestmöglich abzustimmen.     

Das Foto zeigt von links: Dr. Norbert Kollmer, Präsident des Zentrums Bayern Familie und Soziales, Franz Xaver Peteranderl, Präsident des Bayerischen Handwerkstages, Kerstin Schreyer, Sozialministerin, Dr. Christof Prechtl, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, Peter Driessen, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages und Dr. Frank Hüpers, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Handwerktages

Fotoquelle: StMAS