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Start für das Bayerische Familiengeld zum 1. September

Start für das Bayerische Familiengeld zum 1. September

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Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat heute persönlich die ersten Bescheide über den Bezug des neuen Bayerischen Familiengeldes an sieben Familien aus den Regierungsbezirken in Bayern übergeben. Söder: „Bayern ist Familienland. Mit 6000 Euro Familiengeld pro Kind geben wir Familien die Möglichkeit, individuell zu entscheiden, wie sie ihr Kind betreuen und fördern wollen. Nicht der Staat soll entscheiden, ob oder wann ein Kind in die Kita geht, sondern die Eltern. Echte Wahlfreiheit für alle Eltern, unabhängig vom Einkommen – das gibt es nur in Bayern.“

Ab 1. September 2018 gilt für ein- und zweijährige Kinder in Bayern: „Das neue Bayerische Familiengeld ist transparent und unbürokratisch. Wer Elterngeld bezieht, muss keinen eigenen Antrag stellen – das Familiengeld kommt automatisch. Es sind bereits 125.000 Bescheide verschickt. Unsere Idee ist: Eltern wissen am besten, welche Betreuung, Bildung und Erziehung für ihr Kind in den ersten Lebensjahren richtig ist“, so Familienministerin Kerstin Schreyer.

Das Familiengeld von monatlich 250 Euro (ab dem dritten Kind: 300 Euro) wird zwei Jahre lang ausgezahlt. Es wird die bisherigen bayerischen Leistungen ‚Betreuungsgeld‘ und ‚Landeserziehungsgeld‘ sukzessive ablösen. Hier ein Vergleich:

Familie mit einem Kind:

Betreuungsgeld und Landeserziehungsgeld: 4.200 Euro
Familiengeld (ab 1. September 2018):          6.000 Euro

Familie mit drei oder mehr Kindern:

Betreuungsgeld und Landeserziehungsgeld: 6.900 Euro
Familiengeld (ab 1. September 2018):          7.200 Euro

Fragen zum Familiengeld beantwortet die Service Hotline des Zentrums Bayern Familie und Soziales (ZBFS) unter der Nummer 0931-32 0909 29. Das Service Telefon ist von Montag bis Donnerstag von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr und am Freitag zwischen 08:00 und 12:00 Uhr besetzt.

Das Bild zeigt Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Familienministerin Kerstin Schreyer mit Familien aus allen Regierungsbezirken bei der Bescheidübergabe im Deutschen Museum in München.

Quelle: StMAS/Alexander Göttert