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Bayerisches Betreuungsgeld

Neu im Familienland Bayern: das Bayerische Betreuungsgeld

Aktuell

30. Juni 2016 - Bereits über 10.000 Anträge bewilligt.

Pressemitteilung 216.16 vom 30.06.2016
Familienministerin Müller: "Das Bayerische Betreuungsgeld ist ein Erfolg!"

 

22. Juni 2016 - Das Gesetz zum Bayerischen Betreuungsgeld ist in Kraft - Bayerns Familienministerin Emilia Müller hat in München die ersten Bescheide für zwei Familien persönlich übergeben

Pressemitteilung 199.16 vom 22.06.2016
Familienministerin Müller: "Jetzt ist die Wahlfreiheit in Bayern wiederhergestellt!"

199-16 M Baybetrgeld„Jede Familie im Freistaat soll selbst entscheiden können, was für ihre Kinder das Beste ist. Wir unterstützen alle, denn Wahlfreiheit in der Kinderbetreuung ist für uns ein zentrales Element der Familienpolitik.“ 

Bayerns Familienministerin Emilia Müller

 

1. Juni 2016 -  Landtag beschließt Bayerisches Betreuungsgeld - Bayern sichert nahtlosen Übergang von der Bundes- zur Landesleistung - Das Gesetz gilt rückwirkend ab 1. Januar 2015

Pressemitteilung 173.16 vom 1.6.2016
Familienministerin Müller: "Endlich können wir alle Familien in Bayern fördern - Eltern bekommen jetzt echte Wahlfreiheit!"

Fortraitfoto Staatsministerin Emilia Müller„Wir stehen für eine Familienpolitik, die Vielfalt ermöglicht. Wir wollen den Eltern keinen Lebensentwurf aufzwingen oder behaupten, es gebe nur einen einzigen richtigen Weg. Deshalb unterstützen wir alle Familien – Eltern, die ihre Kinder in eine Kita geben genauso wie Eltern, die ihre Kinder lieber selbst oder etwa mit Unterstützung der Großeltern betreuen wollen. Für sie gibt es jetzt das Bayerische Betreuungsgeld“ 

Bayerns Familienministerin Emilia Müller

 

 
Elternverantwortung wertschätzen - Wahlfreiheit stärken

  • Die Inanspruchnahme von Betreuungsplätzen in Bayern für ein- und zweijährige Kinder steigt seit Jahren. Dennoch wollen viele Eltern die Betreuung ihrer Kinder in den ersten Lebensjahren selbst oder privat organisieren. Das Bayerische Betreuungsgeld bietet hierfür mehr Gestaltungsfreiheit:  mehr erfahren (PDF; 132KB)
  • Alle Eltern mit ein- und zweijährigen Kindern werden staatlich unterstützt: dazu können sie entweder die öffentlich geförderte Kinderbetreuung nutzen – oder das Bayerische Betreuungsgeld.  mehr erfahren (PDF; 132 KB)

 

Zentrale Fragen zum Bayerischen Betreuungsgeld

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, um Betreuungsgeld zu erhalten?

Anspruch auf Bayerisches Betreuungsgeld hat grundsätzlich, wer …

  • seine Hauptwohnung oder gewöhnlichen Aufenthalt in Bayern hat,
  • mit seinem Kind in einem Haushalt lebt,
  • für dieses Kind zum Zeitpunkt der Antragstellung die altersentsprechende Früherkennungsuntersuchung gemäß den Kinder-Richtlinien durchgeführt hat,
  • für das Kind keinen Platz in der öffentlich geförderten Kindertagesbetreuung (Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege) in Anspruch nimmt. <Eine öffentliche Förderung in Bayern ist gegeben, wenn
    die Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege nach dem Bayerischen Kinderbildungs- und –betreuungsgesetz (BayKiBiG) gefördert wird>
     

Wie hoch ist die Leistung und ab wann erhalte ich sie?

Das Betreuungsgeld beträgt 150 Euro monatlich für jedes Kind. Es kann grundsätzlich vom 15. bis zum Ende des 36. Lebensmonats des Kindes und für längstens 22 Lebensmonate bezogen werden.
 

Was bedeutet die „Übergangsregelung“?

Die Übergangsregelung soll sicherstellen, dass es nicht zu Bezugslücken kommt. Der Übergangszeitraum beginnt am 1. Januar 2015 und endet am 22. Juni 2016. Der Antrag auf Bayerisches Betreuungsgeld für diesen Übergangszeitraum muss innerhalb von 3 Monaten, also spätestens bis zum 22. September 2016 bei der Vollzugsbehörde, dem Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS), eingegangen sein.
Im Übergangszeitraum wird die Durchführung der Früherkennungsuntersuchung nicht vorausgesetzt.
Bundesbetreuungsgeld und Bayerisches Betreuungsgeld können jedoch nicht gleichzeitig bezogen werden. Bereits erhaltene Bezugsmonate des Bundesbetreuungsgeldes werden auf das Bayerische Betreuungsgeld angerechnet.
 

Warum ist die Früherkennungsuntersuchung meines Kindes nun auch Voraussetzung für das Bayerische Betreuungsgeld?

Die Durchführung der altersentsprechenden Früherkennungsuntersuchung nach den Kinder-Richtlinien wird nun auch beim Bayerischen Betreuungsgeld gefordert. Dies ist notwendig, um einen Gleichlauf mit dem Landeserziehungsgeld herzustellen. Auch bei der Anmeldung in einer Kindertageseinrichtung oder bei der Aufnahme des Kindes in der Tagespflege müssen Eltern die altersentsprechende Früherkennungsuntersuchung nachweisen. Damit wird die Gesundheitsprävention des Kindes ein zusätzliches, neues Ziel des Bayerischen Betreuungsgeldes. Die Eltern werden an die Durchführung der wichtigen Untersuchung ihres Kindes erinnert. Im Regelfall genügt auf dem Antragsformular die Erklärung der Eltern über die erfolgte Untersuchung.
 

Wie ist das Verhältnis zum Landeserziehungsgeld?

Das Bayerische Betreuungsgeld und das Landeserziehungsgeld sollen nebeneinander bezogen werden können. Beide Leistungen verfolgen unterschiedliche familienpolitische Ziele und stehen nicht in Konkurrenz zueinander.
 

 

Servicetelefon zum Betreuungsgeld

Zum Bayerischen Betreuungsgeld steht Ihnen auch das zentrale Servicetelefon Betreuungsgeld des Zentrum Bayern Familie und Soziales zur Verfügung, das Sie unter folgender Telefonnummer erreichen:
0931 32090929
Das Servicetelefon ist besetzt von Montag bis Freitag, 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr.


Faltblatt "Bayerisches Betreuungsgeld"

Bayerisches Betreuungsgeld - Faltblatt kostenlos anfordern

Flyer Betreuungsgeld

Das Bayerische Betreuungsgeld ist ein wichtiger Baustein für ein familienfreundliches Bayern. Von der Leistung profitieren die Eltern von ein- und zweijährigen Kindern, die die Betreuung ihres Kindes familiär oder privat organisieren. Das Faltblatt "Bayerisches Betreuungsgeld" informiert Eltern über die wichtigsten Voraussetzungen für die Beantragung der neuen Leistung. Das Faltblatt kann kostenlos angefordert werden über das Bestellportal der Staatsregierung.



 

Ergebnisse einer Elternbefragung

In einer Elternbefragung des Staatsinstituts für Familienforschung an der Universität Bamberg im Jahr 2015 wurden Eltern zu den Motiven ihrer Betreuungsentscheidung (Betreuungsgeld oder öffentlich geförderte Kinderbetreuung) sowie zu ihren Einstellungen zum Betreuungsgeld befragt. 

Motive von Eltern, die sich für das Betreuungsgeld entschieden haben.

  • Knapp 85% der Eltern sagen, sie wollen ihr Kind selbst betreuen.
  • Etwa 24% wollten die Betreuung anders (z.B. durch die Großeltern) organisieren.
  • Nur ca. 6% der Eltern haben keinen geeigneten Kita-Platz bekommen und beziehen deshalb Betreuungsgeld.
     

Einige O-Töne von Eltern zum Betreuungsgeld:

„Ich möchte mein Kind bis zum Alter von 3 Jahren selbst betreuen, unabhängig vom Betreuungsgeld.“

„Ich möchte soviel Zeit wie möglich mit meinem Kind verbringen. Diese Zeit wird keinem nochmal geschenkt.“

„Es dient der Überbrückung von Zeiträumen zwischen dem Auslaufen des Elterngeldes und dem Beginn der Betreuung in einer Kinderkrippe.“

„Wir möchten selbst einen vollen Anteil an der Entwicklung und Erziehung unseres Kindes haben. Es ist nur fair, dafür Anerkennung zu bekommen.“
 

Motive von Eltern, die sich für die öffentlich geförderte Kita entschieden haben.

  • Am häufigsten gaben diese Eltern an, dass ihr Kind einerseits mit anderen Kindern zusammen sein soll (ca. 81%) und sie andererseits in Ausbildung bzw. erwerbstätig und deshalb auf externe Betreuung angewiesen sind (etwa 80%).
  • Knapp 40% der Befragten gaben als Motiv an, dass eine andere Art der Betreuung, etwa durch die Großeltern, nicht organisierbar war.

Einige O-Töne von Eltern:

„Wir haben nochmals Zwillinge bekommen und da es sehr stressig war und unser Ältester sehr damit zu kämpfen hatte, haben wir uns für die Kita entschieden.“

„Der Altersabstand zum zweiten Kind war sehr eng, durch die Kita bekommen wir so Entlastung.“

„Mein Kind soll Deutsch lernen.“
 

Was Eltern zum Betreuungsgeld sagen.

  • Fast zwei Drittel der befragten Eltern finden es richtig, dass der Staat sowohl Krippenplätze fördert, als auch das Betreuungsgeld leistet. Eltern, die das Betreuungsgeld für volle 22 Monate in Anspruch nehmen wollen, sagen dies noch häufiger (77%).
  • Eine Anerkennung der Erziehungsleistung sehen mehr als die Hälfte der Eltern im Betreuungsgeld (54,5%).
     

 

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